spätsommer 2018

sinn/sinnlichkeit & sinnlosigkeit
wir irren umher,
verlieren uns,
verlieren manchmal das ziel aus den augen
der sinn des lebens ist das leben selbst!
trompetet der wächter, und
der weg ist das ziel!
echot die dienstbare wächterin
ich kenne tausend solcher sprüche
voller verpflichtungen
doch der sommer endete nicht
war heiß, trocken, trocknete aus
dörrte felder & kornblumen,
die sich seit einiger zeit wieder einfinden
an den rändern der felder
ihr zartes blaues leben behauptend
auch roter klatschmohn war da
randexistenzen
ich vermisste euch sehr,
blumen meiner kindheit,
eine große sommerhitze,
sengend, mit dunstigem sonnenglast,
spiegelt habgier & dummheit
wasserhähne, türen, fenster dehnten sich aus,
ließen sich nicht mehr schließen
selbst eisenbahnschienen verließen ihr maß
in dieser himmlsch-irdischen unordnung
ich kleiner mensch,
- eine von 7 milliarden -
durstig, bedürftig, zerbrechlich
gewalten ausgesetzt & übermächten

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